HARNISCH Rachel

  • Zu den Plänen der Schweizer Sopranistin Rachel Harnisch zählen u.a. 2020 Emilia Marty in einer Neuproduktion Vĕc Makropulos am Grand Théâtre de Genève, 2021 ihr Partiedebüt als Christine in Richard Strauss’ Intermezzo in Basel, die Wiederaufnahmen von Aribert Reimanns L’Invisible sowie 2022 ihr Partiedebüt als Eva in einer Neuproduktion Die Meistersinger von Nürnberg an der Deutschen Oper Berin.

    Zu ihren Konzertplänen zählen u.a. Mahler II in Mulhouse sowie Konzerte zum Jahreswechsel 2020/21 in Luzern und Zürich.

    Rachel Harnisch startet als gefeierte Jenufa an der Deutschen Oper Berlin in das Jahr 2020. 2019 war sie die umjubelte Una Moreau in der Welturaufführung von Hector Parras Les Bienveillantes in der Regie von Calixto Bieito in Antwerpen. Nach ihrem Partiedebüt als Emilia Marty in einer Neuproduktion von Janáčeks Vĕc Makropulos unter Tomas Netopil in Antwerpen gastierte sie 2018 in dieser Produktion sehr erfolgreich beim Janacek-Festival von Brno.

    2016 gab Rachel Harnisch ihr äusserst erfolgreiches Partiedebut als Rachel in Halévy’s La Juive in einer Produktion von Olivier Py unter der musikalischen Leitung von Daniele Rustioni in Lyon. Mit derselben Partie gastierte sie an der Opéra du Rhin in Strasbourg - in einer Produktion von Peter Konwitschny.

    In den vergangenen Jahren gastierte sie mit den Partien ihres Fachs an den führenden Häusern der Welt. Als Contessa in Mozarts Le Nozze di Figaro, Fiordiligi in Cosi fan tutte, Pamina in Die Zauberflöte, Konstanze in Die Entführung aus dem Serail, Micaela in Carmen, Antonia in Les Contes d’Hoffmann, Blanche in Poulencs Les Dialoges des Carmélites, Mélisande in Pélléas et Mélisande, Ann Trulove in The Rake’s Progress, als Clémence in Kaija Saariaho’s L’amour de loin oder als Hélène d’Egmont in Donizettis Le Duc d’Albe in Zürich, Genf, Wien, München, Berlin, Pariser Ferrara, Modena, Reggio Emilia, Verona, Neapel, Palermo, Turin, Athen, Antwerpen, Gent, Toulouse, Lyon, Essen, Düsseldorf, Brüssel und Madrid zu hören. Auch an den Festivals in Luzern, Gstaad, Edinburgh, und bei den BBC Proms ist sie zu Gast.

    An der Mailänder Scala debütierte sie 2007 als Nermin in der Uraufführung von Fabio Vacchis Oper Teneke unter Leitung von Roberto Abbado.

    Rachel Harnisch arbeitet regelmässig mit Dirigenten wie Antonio Pappano, Eliahu Inbal, Tomas Netopil, Roberto Abbado, Christian Zacharias, Michel Corboz, Christopher Hogwood, Fabio Luisi, Jeffrey Tate, Sir Roger Norrington, Stefan Soltesz, Douglas Boyd, Mario Venzago, Zubin Metha, Sir John Eliot Gardiner, Ingo Metzmacher, David Zinman, Paavo Järvi und Donald Runnicles. Eine enge und intensive Zusammenarbeit verband sie mit Claudio Abbado.

    In jüngster Vergangenheit sang sie Mahler IV. unter Daniele Gatti in Rom und Paris, im Musikverein Wien unter der Leitung von Ingo Metzmacher Schuberts Lazarus, sowie ebenfalls unter dessen Leitung in Turin Bergs Lulu Suite und Arnold Schönbergs op 22, unter der Leitung Zubin Methas Beethovens Missa solemnis, Verdis Requiem im Casino Bern, ein Konzert zum Jahreswechsel mit dem Zürcher Kammerorchester, Daniel Hope und Albrecht Mayer und Mahlers Knaben Wunderhorn Lieder in Finnland.

    Liederabende liegen ihr besonders am Herzen. Mit ihrem Pianisten Jan Philip Schulze sang sie 2019 im Bruckner-Haus Linz Hindemiths Ein Marienleben, in der Zürcher Tonhalle Maag lauschte das Publikum gebannt einem facettenreichen Recital mit Werken von Mahler, Schubert, Strauss und Crumb.

    Es liegen mehrere CD- Einspielungen vor. Darunter der Live-Mitschnitt des Gedenkkonzerts zum 10. Todestag von Herbert von Karajan in Salzburg unter Claudio Abbado mit Arien von Mozart. Ebenfalls unter seiner Leitung erschien eine umfassende CD-Box mit Werken von G. B. Pergolesi, darunter auch das Stabat mater. Unter der Leitung von Mario Venzago spielte sie Schoecks Besuch in Urach und vor kurzem Der Fischer und syni Fru ein. Zuletzt erschien die vielbeachtete Aufnahme von Hindemiths Das Marienleben und Beethoven IX. mit dem Luzerner Symphonieorchester unter James Gaffigan

    Ausserdem liegen DVD-Mitschnitte von Offenbachs Les Contes d’Hoffmann, von Beethovens Fidelio unter Claudio Abbado vom Lucerne Festival 2010 und von Donizettis Le Duc d’Albe vor.

    10/2020