KLEITER Julia

  • Zu den Opernplänen der deutschen Sopranistin zählen 2019 Donna Anna in einer Neuproduktion Don Giovanni in Hamburg, 2020 gibt sie in Zürich ihr Partiedebüt in der Titelpartie in Richard Strauss’ Arabella in Zürich unter Fabio Luisi, Brüssel singt sie ihre erste Marschallin in Der Rosenkavalier, 2021 folgt ihr Partiedebüt als Gräfin in Capriccio. Ebenfalls 2021 wird sie in München wieder als Eva in Die Meistersinger von Nürnberg gastieren.

    Zu ihren Konzertplänen zählen 2020 u.a. Mendelssohns Lobgesang in Madrid und Beethovens Missa Solemnis in Duisburg.

    Liederabende sind u.a. am Opernhaus Zürich (Italienisches Liederbuch), in Barcelona und in der Wigmore Hall in London geplant.

    Wichtige Stationen der jüngsten Vergangenheit waren ihr Debüt am Royal Opera House Covent Garden in London als Contessa in Le Nozze di Figaro unter John Eliot Gardiner, dieselbe Partie sang sie in Mailand und Zürich, Ilia in Idomeneo an der Mailänder Scala unter Diego Fasolis, in Essen sowie unter Nikolaus Harnoncourt in Graz und Zürich, Eva in Die Meistersinger von Nürnberg in Berlin unter Daniel Barenboim und in Paris unter Philippe Jordan, Donna Anna in halbszenischen Aufführungen Don Giovanni mit dem Basler Kammerorchester u.a. in Hamburg und Paris, Agathe in Der Freischütz in Dresden und an der Mailänder Scala, Lisa in Lehars Das Land des Lächelns in Zürich, Fiordiligi in Così fan tutte in Zürich und bei den Salzburger Festspielen, Emma in Schuberts Fierabras unter Ingo Metzmacher bei den Salzburger Festspielen, Donna Elvira in Don Giovanni unter Fabio Luisi in Zürich, Zdenka in Arabella in Zürich unter Franz Welser-Möst, in Berlin unter Ulf Schirmer und in Paris unter Philippe Jordan, Almirena in Händels Rinaldo an der Chicago Lyric Opera.

    Sie sang die Sophie in Der Rosenkavalier in Berlin unter Donald Runnicles und in Zürich unter Welser-Möst, Ännchen in Der Freischütz unter Thomas Hengelbrock in Dortmund und Baden-Baden, Marzelline in Fidelio in Ferrara, Baden-Baden und Madrid unter Claudio Abbado sowie in Paris unter Sylvain Cambreling. In Zürich debütierte sie als Serpetta in La finta giardiniera unter Nikolaus Harnoncourt und gastierte mit dem Opernhaus Zürich als Giunia in Johann Christian Bachs Lucio Silla unter Theodor Guschlbauer in Winterthur.

    Sie war Claudio Abbados Susanna in Le Nozze di Figaro in Verona, Reggio Emilia, Dresden und Paris, Celia in Mozarts Lucio Silla unter Tomas Netopil in Venedig und bei den Salzburger Festspielen, Amor in Orfeo ed Euridice unter Ricardo Muti in Florenz und Euridice unter Thomas Hengelbrock in Paris sowie die Galathea in konzertanten Aufführungen von Händels Acis und Galathea in Göttingen.

    Julia Kleiter gab ihr Operndebüt 2004 an der Pariser Opéra-Bastille als Pamina unter Jiri Kout. In den folgenden zehn Jahren hat sie die Partie in mehreren Produktionen in Madrid, Zürich, beim Edinburgh Festival, in New York, München und bei den Salzburger Festspielen unter Nikolaus Harnoncourt, Marc Minkowski, Claudio Abbado, Adam Fischer und zuletzt wiederum in Paris unter Philippe Jordan gesungen.

    Als Konzert-und Liedersängerin gastiert sie in allen wichtigen Musikzentren und arbeitet mit Dirigenten wie Helmut Rilling, Riccardo Muti, Jeffrey Tate, Marc Minkowski, Ivor Bolten, René Jacobs, Christoph Poppen, Daniel Harding oder Marek Janowski. Zuletzt sang sie Dvoraks Stabat Mater in München, Mozarts Requiem unter Christoph Prégardien in Duisburg, Bachs Weihnachtsoratorium unter Philippe Jordan in Wien, Dvoraks Requiem unter Philippe Herreweghe in Berlin, Schumanns das Paradies und die Peri in Zürich und Brahms’ Ein deutsches Requiem in London unter Fabio Luisi, Haydns Schöpfung an der Mailänder Scala und in Berlin oder Bruckners Te Deum in München unter Mehta.

    Auf zahlreichen CD- und DVD-Aufnahmen ist ihr künstlerisches Schaffen dokumentiert.

    Julia Kleiter stammt aus Limburg und studierte sie bei Prof. William Workmann in Hamburg und bei Prof. Klesie Kelly-Moog in Köln.

    09/2019