LAVANANT LINKE Solenn'

  • Zu den Plänen der französischen Mezzosopranistin zählen 2020/21 Neuproduktionen von Carmen und Cendrillon in Luzern sowie ein Liederabend in Basel.

    2019 gab sie in Luzern zwei ausserordentlich erfolgreiche Partiedebüts: als Donna Elvira in Don Giovanni in einer Neuproduktion von Benedikt von Peter und als Herodias in einer Neuproduktion von Salome in der Regie von Herbert Fritsch und unter der musikalischen Leitung von Clemns Heil. In Mainz sang sie Muse / Niklausse in einer Neuproduktion Les Contes d’Hoffmann sowie Cherubino in Le Nozze di Figaro.

    Nach ihrem Debüt am Opernhaus Zürich in der Titelpartie von Charpentiers Médée im Februar 2017 gab Solenn’ Lavanant Linke ihr sehr erfolgreiches Debüt an der Bayerischen Staatsoper als Cherubino in einer Neuproduktion Le Nozze di Figaro in der Regie von Christoph Loy und dirigiert von Constantinos Carydis.

    Von 2009 bis 2015 war Solenn’ Lavanant Linke als Ensemblemitglied des Theater Basel u.a. als Cherubino, Idamante in Idomeneo, Dorabella in Così fan tutte, Küchenjunge in Jenufa, Varvara in Katia Kabanova, Charlotte in Werther, Marguérite in Faust, Muse/Niklausse, in der Titelpartie Carmen in einer Produktion von Calixto Bieito und in der Titelpartie Médée unter Andrea Marcon zu erleben.

    In Basel arbeitete sie auch mit Regisseuren David Bösch, Benedikt von Peter, Arpad Schilling, Elmar Goerden und Armin Petras.

    Solenn‘ Lavanant Linke gastierte beim Festival d’Aix-en-Provence als Ippolita in Cavallis Elena unter Leonardo Garcia Alarcon, beim Schwetzingen SWR Festival als Merione in Telemaco, an der Opéra de Lausanne als l’Enfant in L’Enfant et les Sortilèges und Penelope in Il Ritorno d’Ulisse in Patria und beim Festival d’Ambronay als Ottavia in L’Incoronazione di Poppea.

    Sie gab ihr Operndebüt 2007 am Theater Bern als La prima tromba in La Prova D’Orchestra und als Dorothée in Massenets Cendrillon. 2010 kehrte sie als Smeraldine in L’Amour des trois oranges nach Bern zurück und sang Hermia in A Midsummer Night’s Dream am Théâtre du Jorat in Mézières.

    Neben vielen anderen Konzertverpflichtungen war sie u.a. in Genf mit La voix humaine, in Zürich als Cyrus in Händels Belshazzar und mit La voix humaine sowie in Budapest und Basel mit Bernsteins Jeremiah Symphony unter Dennis Russell Davies zu erleben. Sie sang Konzerte beim Lucerne Festival und ging mit dem Ensemble Mondrian auf eine Schweiz-Tournée.

    Mit dem Pianisten Todd Camburn gab sie im Januar 2020 einen Liederabend in Les Diablerets.

    Ihre erste CD-Einspielung als Dido in Purcells Dido and Aeneas unter Leonardo Garcia Alarcon wurde 2011 für die Midem Classical Awards nominiert. Sie nahm ebenfalls an der CD Produktion Camille Saint-Saëns: Music for the Prix de Rome unter Hervé Niquet teil.

    Solenn’ Lavanant Linke an der Pariser Kunsthochschule bis sie bei Xavier Le Maréchal den Gesang entdeckte. Sie erhielt das Diplom der Musikhochschule von Lausanne in der Klasse ihres dortigen Lehrers Gary Magby. Während ihrer Studien war Solenn‘ Lavanant Linke Preisträgerin der Fondation Colette Mosetti und Solistin des Migros Kulturprozents. Nach dem Ende ihres Studiums wurde sie 2009 vom Theater Basel ins Opernstudio engagiert und von dort direkt ins Ensemble übernommen.

    10/2020