STUNDYTE Ausrine

  • Zu den Plänen der litauischen Sopranistin Ausrine Stundyte zählen 2020 ein Konzert in der Oper Stuttgart sowie Marie/Marietta in iner Neuproduktion Die tote Stadt in Köln.

    2021 folgen u.a. Der feurige Engel am Theater an der Wien, ihr Partiedebüt als Regan in einer Neuproduktion von Aribert Reimanns Lear an der Bayerischen Staatsoper, Elektra in Wien,  sowie 2022 Der feurige Engel in Madrid und Lady Macbeth von Mzensk in Barcelona.

    Einen grossen persönlichen Erfolg ersang Ausrine Stundyte sich im Sommer 2020 bei den Salzburger Festspielen in der Titelparte in Elektra unter Franz Welser-Möst.
    Zu den wichtigsten Stationen der jüngsten Vergangenheit zählen Judit in Herzog Blaubarts Burg in Venedig und in der Regie von Calixto Bieito an der Komischen Oper Berlin, die Titelpartie Salome an den Staatsopern von Berlin und Wien sowie in Bologna und Dallas, Hindemiths Sanca Susanna in Baltimore und im Wiener Konzerthaus, Heliane in Korngolds Das Wunder der Heliane beim Bard Summer Ecape sowie in Gent und Antwerpen, José Maria Usandizagas baskische Volksoper Mendi Mendiyan in der Regie von Calixto Bieito in Bilbao und San Sebastian, Katarina Ismailova in Schostakowitschs Lady Macbeth von Mzensk in Paris unter Ingo Metzmacher, in Lyon inszeniert von Dmitry Tcherniakov und dirigiert von Kazushi Ono und in Antwerpen unter Dmitri Jurowski in der Regie von Calixto Bieito, Tosca in Helsinki, Seattle und São Paulo, Renata in Prokofievs Der feurige Engel beim Festival von Aix-en-Provence, in Warschau, in der Regie von Calixto Bieito und dirigiert von Gianandrea Noseda in Zürich, in München und unter Kazushi Ono in Lyon, Carlotta in Franz Schrekers Die Gezeichneten an der Komischen Oper Berlin, Bianca in Zemlinskys Eine florentinische Tragödie in Amsterdam, die Titelpartie in Catalanis Loreley bei den St. Galler Festspielen, Venus in Tannhäuser in der Regie von Calixto Bieito in Venedig und Antwerpen, Montezuma in Rihms Die Eroberung von Mexiko in Köln in einer Inszenierung von Peter Konwitschny und in Madrid, Leonore in Fidelio konzertant in Israel und szenisch in Florenz unter Zubin Mehta sowie an der Wiener Volksoper, Margherita in Boitos Mefistofele in München, Chrysothemis in Elektra in Antwerpen, die Titelpartie in La Gioconda in St. Gallen oder Cio-Cio-San in Puccinis Madame Butterfly beim Opernfestival in Savonlinna und in Seattle.

    Sie begann ihre Karriere mit Auftritten an der Oper in Leipzig und im Festengagement an der Oper Köln, erste Gastspiele führten sie nach Essen, Lübeck, Lissabon oder  als Sieglinde in Die Walküre  nach Palermo.

    Ausrine Stundyte stammt aus Vilnius und studierte Gesang an der Litauischen Musikakademie und an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig.

    Sie wurde mit mehreren Stipendien und Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Sonderpreis der Chambre Professionnelle des Directeurs d'Opéra Paris, mit dem Sonderpreis der Helikon Oper Moskau und dem 2. Preis Operette beim 25. Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb in Wien sowie mit dem Offenbach Preis in der Oper Köln.

    Sie arbeitet mit Dirigenten wie Zubin Mehta, Gianandrea Noseda, Fabio Luisi, Jeffrey Tate, Julia Jones, Julian Kovatchev, Marco Armiliato, Dmitri Jurowski, Markus Stenz und Gabriel Feltz sowie mit Regisseuren wie Calixto Bieito, Robert Carsen, Peter Konwitschny, Graham Vick, David Alden, Christof Nel, Pierre Audi, Tatjana Gürbaca, Anthony Pilavachi oder Dmitiri Tscherniakov.

    Als Konzertsängerin trat sie u.a. im Gewandhaus Leipzig, in der Liederhalle Stuttgart, in der Kölner und der Essener Philharmonie sowie in mehreren Konzertsälen Tokyos auf.

    Mit dem MDR hat Ausrine Stundyte Lieder von Hermann Heyer aufgezeichnet.

    10/2020

Highlights

Grosses Debüt bei den Salzburger Fesspielen: Am 1. August singt Ausrine Stundyte unter Franz Welser-Möst und in der Regie von Krzysztof Warlikovski zum ersten Mal die Titelparte in Elektra.